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Ich wollte immer spielen, ohne Filter, und viele verschiedene Projekte ermöglichten mir musikalische Reisen durch die Schweiz, nach Deutschland, Oesterreich, Ungarn, den Niederlanden, Frankreich, England, USA, was meinen Horizont erweiterte. Kaum eine Bühnensituation ist mir noch fremd.

Es gibt für mich schon lange keine Stilgrenzen mehr, es gibt nur noch die unendliche Varietät von Lebensenergien, die in Musik gebündelt werden können. Wichtig ist mir, dass Musik das Heute wiederspiegelt oder um die Worte des Surrealisten André Breton zu gebrauchen: „Je cherche l’or du temps“.

Stil

Jazz ist nach wie vor der Stil der grösstmöglichen inneren wie äusseren Freiheit und Tiefe; er erlaubt mir zu komponieren, neu zu interpretieren und vor allem zu improvisieren, erlaubt mir, eins zu sein mit dem Fliessen der Zeit und dies dem Publikum zu schenken oder zusammen mit dem Publikum zu erleben.

In meiner zweiten Lebenshälfte will ich meine musikalische Geschichte quasi als Zusammenfassung auf den Punkt bringen und von dort zu neuen Ufern aufbrechen: Im Moment arbeite ich an einem Solo-Programm mit Eigen-Kompositionen und neuharmonisierten Standards.

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Erfahrung

Schon in frühen Studienzeiten habe ich mich auf dem engen Elfenbein-Turm sehr unwohl gefühlt. Mein musikalisches Leben hat mich denn auch schnell weg von Klassik zu zeitgenössicher Musik geführt, sei es moderne Klassik, Jazz oder Pop-Musik.

Meine Vielseitigkeit, Affinität zum Wort und auch wirtschaftliche Zwänge trieben mich in Richtung Vokalmusik und Theatermusik. Bis 2011 war ich Leiter und Arrangeur des Männerchores Schwubs – Schwule Berner Sänger, habe in einigen Musical-Produktionen am Stadttheater Bern so wie freien Produktionen mitgewirkt, unzählige Sängerinnen und Sänger aller Stile ein Stück weit begleitet. Da ich selber singe, ist mir das nie schwer gefallen und ich glaube, als Begleiter geschätzt zu sein.

Orchester-Erfahrung habe ich bei gelegentlichen Engagements im Berner Sinfonieorchester gesammelt, welche für mich äusserst lehrreich waren, Band-Erfahrung mit der Gruppe Toul`Ton, für die ich viele Kompositionen geschrieben habe. In Musik für Stummfilme entdeckte ich die freiere Improvisation. Bei verschiedensten Theaterprojekten lernte ich, wie Musik funktional einzusetzen ist.

Facts and Figures

Werner Bucher, geboren 1962, Pianist, Komponist und Arrangeur, wohnhaft in Berlin, erhielt seine klassische Ausbildung am Konservatorium Bern/Schweiz bei Rosmarie Bandli, Michael Studer und Erika Radermacher. 1987 erhielt er den Studienpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins. Jazz-Ausbildung teils autodidaktisch, teils bei Joanne Brackeen, New York

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